Angela Aux: Heaven Is Loaded With Oceans

Your heart is a dagger entangled
your soul is two demons entwined
and whenever you’re losin’ your temper
there’s shadows all over your mind

And I can’t help myself
I won’t fire any bullet
I won’t fight anyone
but me

Your heaven is loaded with oceans
your mind is harboured with guns
and all your heavy emotion
is backing you up all at once

But I can’t help myself
I won’t fire any bullet
I won’t fight anyone
but me

The traces of evil are solid
the path of the righteous is cold
the future was never unwritten
as the past has never been told

But I can’t help myself
I will fire every bullet
I will fight anyone
but me

Our dreams are filled with a darkness
our ratio’s heavy of fear
we’re travellers of mountains and canyons
driftin’ throughout the years


Lyrik:

Lyrics:

 

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Hannah Grosch: Proper suffering

Break your bones
Then carry on
You fell down and stood up
I’ll envy the day you’ll help me out

Tears are crossing the cheek
Like cheering glasses they clink
Once they disappear I’m light
But today I catch them

Lend me your rope then undress me
Lend me your pain then treat me
Hiding all hope and teach me
How to suffer properly

Don’t trust thieves with honest eyes
Bury the tears deep down
Those thieves have keys to unlock the door
But then lock them
Steal drops of their melting sun to bribe them

Lend me your pain then treat me
Show me the food then starve me
Take away the mirror to see me clearly

Lend me your rope then undress me
Lend me your pain then treat me
Hiding all hope and teach me
How to suffer properly
To suffer
Properly


Lyrik:

Karin Rabhansl: Jeden Tag das Gleiche

Ich kenne meine Welt gar nicht mehr,
mir fällt das Atmen darin furchtbar schwer.
Mich nervt total dieser ganze Mist,
ich bin gefangen im Alltagstrist.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Hat das denn alles einen Sinn,
stellt sich mir die Frage tief in mir drin.
Da kann ich denken bis mein Kopf bricht,
eine Antwort die gibt es nicht.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Wie wird die Zukunft für mich sein,
bin ich am Boden, hilflos, oder allein.
Was hält das Leben für mich bereit,
viel Freude oder nur Traurigkeit.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Irgendwann komm’ ich raus,
dann ist es endlich mit dem Schwachsinn aus.
Irgendwann ist’s vorbei,
und mein Kopf wird wieder frei.


Lyrik:

Lyrics:

Christian Ihle: Lyrics und Punkmusik

„She Loves You / Yeah Yeah Yeah“ ist der Urtext der Popmusik und zeigt die Kunst, komplexe Gefühlswelten nachfühlbar auf eine Sloganhaftigkeit zu komprimieren.
Aber Popmusik – im breitesten Sinn verstanden – ist trotzdem mehr als der Sound, der Hook und der simpelste Refrain der Welt. Nicht nur können Lyrics einen völlig anderen Zugang zu einem Song eröffnen, auch der Kontext, in dem – und für den – ein Song entstanden ist, trägt zur Welt dieses Liedes bei.
Was mich angeht: aus der Punkidee kommend würde ich für mich sogar sagen, dass die Musik eine untergeordnete Rolle spielt, wenn ich mir Relevanz eines Popsongs überlege.
Die musikalische Begleitung wirkt sicher direkter, aber auch subjektiver. Wollen wir aber mehr von Popmusik als Radiogedudel, dann dürfen wir Songs nie nur auf ihre Musik reduzieren.

Hier halte ich es mit dem amerikanischen Autor Greil Marcus, der in „Lipstick Traces“ – seiner legendären Abhandlung über die Subkulturen des 20. Jahrhunderts – genau diese Untrennbarkeit von Lyrics, Attitude und Musik herausarbeitet. Beispielhaft demonstriert an der Frage, warum Punk seine Bedeutung hatte und was Punk von New Wave unterschied:

„New Wave war nicht Punk ohne Schockeffekt, sondern Punk ohne Bedeutung.
Punk dagegen war nie ein musikalisches Genre, sondern ein Moment in der Zeit, eine Aussage, die weder mit Worten noch Akkordfolgen allein hätte ausgedrückt werden können.
Wenn also das Interessante an Punk etwas anderes ist als seine Funktion als „musikalisches Genre“ dann gibt es auch keinen Grund, Punk so zu behandeln.“

Punk ist also – dank seiner Lyrics und der in Texten und dem Auftreten steckenden Attitude – weit mehr als schnelle, laute oder aggressive Musik. Selbst im Klischee, dass Punk nur drei Akkorde hat, steckt mehr als die reine Beschreibung seiner Musik. Denn die Bedeutung von Punk ist, dass auch mit minimalistischen musikalischen Mitteln so viel gesagt werden konnte, dass die Musik also von jedem spielbar war, damit jeder eine Stimme hatte. Diese Stimme sind die Lyrics und ihre Haltung zur Welt.
Und deshalb sind die Lyrics der Schlüssel, nicht die Musik:
Anarchy In The Uk / Yeah Yeah Yeah.“

Sprecher: Andi Dollinger

Schubsen: Mosaike

Wenn du begreifst, was war
Und verstehst, was ist,
Wenn du erkennst, wo du stehst
Und der Dunst so langsam geht,

Wenn du siehst, was wird
Und daran denkst, wie es kam,
Wenn du vermutest, was du siehst
Und der Regen langsam weiterzieht

Wenn du weißt, wer du bist
Und darauf vertraust, wie es werden kann,
Wenn keiner spricht, du weiter schweigst
Und dir niemand mehr die Aussicht zeigt,

Warum hören wir keinen Knall,
Bevor wir die Tragik verstehen?
Warum schreien wir „Zerfall“,
Bevor wir Mosaike sehen?

Es sind die einfachen Fragen, mit denen alle rechnen.
Es sind die einfachen Taten, von denen alle sprechen.
Man kann es nicht mehr ertragen
Wenn all die Antworten zerbrechen.

Der Abriss ist vollbracht.
Halb bewusst, halb ausgedacht.
All die Mosaike ergeben wenig Sinn
All die Mosaike ergeben keinen Sinn


Lyrik:

Lyrics:

https://schubsen.bandcamp.com/track/mosaike