Christian Ihle

Info:
Christian Ihle lebt in Berlin, Nürnberg und St. Tropez und schreibt seit den frühen 2000ern über Popkultur, Musik und Filme – zunächst für Fanzines, aber auch für Publikationen wie TAZ, Intro oder Musikexpress und ist verantwortlich für „Monarchie & Alltag“, den Popblog der TAZ: https://blogs.taz.de/popblog/

Musikalisch ist Christian geprägt von Pet Shop Boys, The Clash, The Velvet Underground, Fehlfarben, Blur, The Libertines, The Strokes und Ja Panik; Die entscheidenden Filme sind von Regisseuren wie Stanley Kubrick, Alain Resnais und David Lynch. Das Buch für die einsame Insel ist “Lipstick Traces”, Greil Marcus’ Standardwerk über Punk, Dada und Situationismus.

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Christian Ihle bei EBMD:

Sarah Grodd

Sarah Grodd hat seit 1990 den Osten Deutschlands abgegrast und ist nun in Nürnberg heimelig geworden. Schon als Kind haben sie die Werbeblöcke im Fernsehen in den Bann gezogen, so war es ein ganz natürlicher Schritt, das Fernsehen im weitesten Sinne zum Beruf zu machen. Doch ihre eigentliche Passion: Musik. Die hat sie bereits bei diversen Radios und kulturellen Kollektiven ausgelebt. Mittlerweile bei Radio Z und dem Blog How Deep Is Your Love untergebracht, schreibt und spricht sie über alles, was mit Musik zu tun hat.

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Krupski

KRUPSKI – Lohnabhängiger, Schreihals und Texter der Postpunk Band schubsen. Krupski schreibt unter seinem Pseudonym Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte und Liedtexte.

2015 veröffentlichte er gemeinsam mit Bird Berlin die Gedichtsammlung „Bitterhonig & Der Klang des Taumelns“. 2017 folgte mit „Nach dem Autoscooter links – Erzählungen“ ein weiteres Buch in Eigenregie. Mit der Band schubsen veröffentlichte er bisher zwei Alben.

http://www.schubsen.bandcamp.com
http://www.instagram.com/krupski_krupski

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Hannah Grosch

Die Musik der Hamburger Songwriterin Hannah Grosch ist ein schwer einzufangendes Tier. Irgendwo zwischen düsterem Folk und flächiger Sphärenstimmung schwebt Hannahs Stimme, die in ihrer unverkennbaren Eindringlichkeit und emotionaler Tiefe vom Erwachen, vom Träumen und den Dingen dazwischen erzählt, als ob alles davon abhängen würde. Vielleicht ist das auch so. Hier und da bringt ihre Musik Gesichter, wie das von Björk, oder PJ Harvey in den Sinn, um dann wieder ihren eigenen Weg zu gehen.

In Nürnberg erschaffen, nach Hamburg getrieben. Das Projekt Hannah Grosch hat viel Veränderung und Wachstum hinter sich. Begonnen wurde allein, jedoch wurden schnell viele musikalische Freundschaften und Verbindungen eingegangen, bis 2017 das Album „Morpheus‘ Grace“ mit einer 5-köpfigen Band unter dem Nürnberger Label Bekassine Records veröffentlicht wurde. Doch schrie die Ferne und der Drang nach Umbruch wurde groß, sodass Hannah Grosch nun in ihrer Wahl-Heimat Hamburg gestrandet ist.

Als Metamorphose hat alles begonnen und so geht es auch weiter. Allein ist sie selten und immer anders.

Hannah Grosch


https://open.spotify.com/artist/1S0Y0bOczYlLLuduJ4IrbX
https://www.youtube.com/watch?v=6S3hmhHb2ZQ

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Andreya Casablanca

Andreya Casablanca spielt bei der Band „Gurr“, performt solo als „Doris“, schreibt gerne, liest gerne, macht gerne Fotos und bündelt das in verschiedenen kreativen Projekten. Geboren und aufgewachsen in Nürnberg und Fürth, hat sie ihren Lebensmittelpunkt seit Jahren in Berlin.

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Gereon Klug

Gereon Klug, geboren 1969 in Siegen, erfand Songs wie »Leider Geil« (Deichkind) und Claims wie »Zum Scheissen reicht’s«, gab die tonnenschwere Studio Braun-Werkschau »Drei Farben Braun« heraus, erfand das erste kochbare Kochbuch, schreibt Dreh- und Kinderbücher. Er rühmt sich, bereits in »brand eins«, »Die Zeit«, »Spex«, der »titanic«, dem »Handelsblatt« und dem »Kicker« publiziert zu haben und zudem der einzige Mensch zu sein, den Harry Rowohlt vom Deutschen ins Englische übersetzte (und nicht umgekehrt). 2018 lief sein Musical »Der König der Möwen« mit Andreas Dorau mit großem Erfolg in Hamburg, bald folgt der dazugehörige Roman. Klug gründete das Musik-Spezial-Geschäft »Hanseplatte«, dessen Newsletter (unter dem Pseudonym Hans E. Platte verfasst) Kultstatus genießt und sogar als »Low Fidelity« in Buchform veröffentlicht wurde. Im Moment läuft sein Podcast »Auf der Bahn« mit Rocko Schamoni.

Foto: Heinrich Holtgreve

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Angela Aux

Angela Aux ist ein Künstler der Gegensätze, ein Künstler des Spiels mit der Identität, ein Shape-Shifter. Er balanciert zwischen Wu-Tang-Shirt und Mädchen-Perücke, zwischen Haiku und Dostojewski.

Ein Kopf der zu viel fassen kann um nur eine grade Linie zu verfolgen – und Angela Aux ist ein Songwriter der den Namen noch verdient, ein Textmensch, ein übervolles Notizbuch, ein Dichter der alten Schule, aufsaugend und ausspuckend, zu sensibel für all den Scheiß da draußen, zu energiegeladen um sich ihm nicht zu stellen. „Die Texte sollen Menschen zum Denken anregen.“ sagt Angela Aux.

„Es ist etwas zwischen Erich Kästner und Allen Ginsberg, es geht um Identität, darum, dass man immer etwas Anderes sein will als man ist.“

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Angela Aux bei EBMD: